Cyberkriminelle der Akira-Gruppe haben die schwedische Stadt Kalmar am 6. Februar 2024 in Form einer Ransomware-Attacke attackiert. Die Täter konnten bei dem Angriff personenbezogene Daten und Zugangsdaten zu internen Systemen der Stadt von 7.000 Mitarbeitern erlangen. Die Stadt setzte sämtliche Passwörter innerhalb von 5 Tagen zurück und fuhr betroffene Server herunter.
Aufgrund des Angriffs konnten Mitarbeiter von öffentlichen Einrichtungen teilweise Gebäude und Einrichtungen nicht betreten und aufgrund eines Ausfalls des Zahlungssystems des örtlichen öffentlichen Schwimmbads wurde diesers vorübergehend geschlossen. Außerdem konnten öffentliche Pflegekräfte nicht auf Krankenakten von Patienten zugreifen weswegen es zu Verzögerungen bei der Ausgabe von Medikamenten gekommen ist. Eine Untersuchung ob und welche daten bei dem Angriff kompromittiert wurden, wurde eingeleitet.
Bewohner der Stadt müssen aufgrund des Angriffs zahlreiche Anträge an die öffentliche Verwaltung neu stellen, da diese verloren gegangen sind und es kommt zu Verzögerungen bei dem Ausstellen von Rechnungen der Stadtverwaltung.
Die Webseite von Kalmar zeigt bis auf eine Fehlermeldung und einem Verweis auf eine IT-Störung zum Zeitpunkt des Schreibens dieses Artikels, dem 13. März 2024, nur eine Fehlermeldung an.