Am 6. Februar 2024 wurde die KIND-Hörgerätegruppe Opfer eines Ransomware-Angriffs unbekannter Herkunft. Das Unternehmen nahm die Systeme, in die eingedrungen worden war, sofort offline und arbeitet seitdem mithilfe externer IT-Sicherheitsexperten daran, sie zu untersuchen und nach und nach wieder ans Netz nehmen zu können.
Größere Schäden konnten nach eigenen Angaben verhindert werden und Kundendaten seien keine betroffen. Allerdings sind sowohl die Produktion als auch die Logistik der Firma nur sehr eingeschränkt funktional, über 3.000 Mitarbeiter können ihren Jobs nicht nachgehen.
Auch die 600 Filialen der KIND-Kette sind nicht vollumfänglich in Betrieb, was teils an den fehlenden Lieferungen liegt, teils aber auch den heruntergefahrenen Systemen zuzuschreiben ist.
Es gibt noch keine Informationen dazu, wie die Hacker in die Systeme des Hörgeräteherstellers eindrangen. Auch über ihre Identität ist bislang nichts bekannt. Die Polizei ermittelt.