Der Baustoffhersteller Knauf gibt auf seiner Webseite an, am 29. Juni 2022 Opfer eines Cyberangriffs geworden zu sein.
Der Vorfall sei isoliert worden. Als Schutzmaßnahme wurden die Dienste des Unternehmens heruntergefahren. Forensische Analyse seien im Gange.
Nach Recherchen der Main Post war das Unternehmen zeitweilig weder per E-Mail noch über Festnetz-Telefone erreichbar.
Nachtrag vom 20. Juli 2022:
Die als Black Basta bekannte Ransomware-Bande hat die Verantwortung für den Angriff übernommen und nach eigenen Angaben ca. 20 % der erbeuteten Daten mit Proben von E-Mails, Kontaktinformationen von Mitarbeitern, ID-Scans und Produktionsunterlagen veröffentlicht. Auch zwei Wochen nach der Attacke kämpft das Unternehmen offensichtlich noch mit den Folgen.