Am 27. Februar 2018 fiel das oxforder Unternehmen l+f einer Ransomware-Attacke zum Opfer. Der zur Tatzeit 28jährige Ashley Liles, IT-Sicherheitsmitarbeiter des Unternehmens, hackte sich anschließend in den E-Mail-Account eines Verantwortlichen und tauschte die von dem Ransomware-Angreifer in Verhandlungen verwendete Cryptoadresse gegen eine eigene aus. Des Weiteren registrierte der Mitarbeiter eine E-Mail-Adresse, die ähnlich der des Angreifers war und setzte Verantwortliche weiter unter Druck, die Lösegeldzahlungen zu vollziehen. Aus dem Versuch, Kapital zu schlagen, wurde jedoch nichts. Das Unterehmen entschied gegen die Zahlung des Lösegelds.
Liles wurde am 17. Mai 2023 wegen Erpressung und unautorisiertem Zugriff auf Computer zu drei Jahren und sieben Monaten Gefängnis verurteilt.