Die Universität La Sapienza in Rom, Europas größte Hochschule nach Studierendenzahl, ist Opfer eines schweren Cyberangriffs geworden. Laut Medienberichten wurden die IT‑Systeme der Universität am 2. Februar 2026 mit der Ransomware BabLock – auch bekannt als Rorschach – verschlüsselt. Hinter dem Angriff soll mutmaßlich die pro‑russische Gruppe Femwar02 stehen.
Die Universität trennte ihr Netzwerk sofort vom Internet, um sensible Daten zu schützen. Dennoch kam es zu erheblichen Störungen: Prüfungen konnten nicht gebucht werden, Zahlungen blieben aus, die Website war nicht erreichbar. Vor Ort sprangen Infopoints ein.
Techniker arbeiteten gemeinsam mit dem nationalen CSIRT, der Cybersicherheitsbehörde ACN und der Polizia Postale an der Wiederherstellung der Systeme. Diese wurden aus unversehrten Backups neu aufgebaut; bis zum 5. Februar blieben zentrale Dienste offline.
Ob Daten abgeflossen sind, ist noch unklar. Die Universität prüft den Schaden, Ermittlungen laufen.