Cyberkriminelle der BlackBasta-Gruppe haben Ende Oktober 2024 Lewa, einen österreichischen Technologieanbieter, in ihrem Darknet-Forum als Opfer einer Ransomware-Attacke für sich proklamiert.
Die Täter haben laut eigenen Angaben über 400 GB an sensiblen Daten erlangt. Darunter befinden sich unter anderem persönliche Dokumente von Mitarbeitern, interne Firmendokumente über Finanzielles sowie Projektinformationen und Kundenverträge.
Um zu beweisen, dass die Angreifer tatsächlich im Besitz der Daten sind, wurden Visaanträge, Führerscheine, Reisepässe und Personalausweise sowie zahlreiche Verträge und interne Dateiverzeichnisse hochgeladen. Auch Grundrisse des Firmengeländes wurden veröffentlicht.
Die Gruppe droht damit, sämtliche Informationen am 29. Oktober 2024 zu veröffentlichen, sollten Lösegeldforderungen nicht erfüllt werden.