Loblaw Companies Limited, Kanadas größter Lebensmittel‑ und Apothekenkonzern, registrierte am 10. März 2026 ungewöhnliche Aktivitäten in seinem IT‑Netz. Eine interne Untersuchung ergab, dass ein „krimineller Dritter“ grundlegende Kundendaten wie Namen, Telefonnummern und E‑Mail‑Adressen abgegriffen hatte; Passwörter, Zahlungsinformationen und andere sensible Daten blieben laut Unternehmen geschützt.
Loblaw informierte die Öffentlichkeit, setzte betroffene Accounts zurück und verschickte Warnhinweise. Eine bekannte Ransomware‑Gruppe trat nicht in Erscheinung. Parallel drohte jedoch ein Unbekannter damit, bis zum 19. März rund 75 Millionen Salesforce‑Datensätze zu veröffentlichen. Ob diese Drohung mit dem Vorfall zusammenhängt, ist unklar. Lösegeldzahlungen oder der Verlust besonders sensibler Daten wurden nicht bestätigt. Die Zahl der Betroffenen bleibt offen.