Gegen die Verlagsgruppe Madsack ist ein Cyber-Angriff verübt worden, der zu Netzwerk-Störungen an allen Unternehmensstandorten geführt hatte. Madsack äußerte sich nicht offiziell zur Natur des Angriffs, allerdings berichtet T-Online unter Berufung auf eine interne E-Mail, dass bei dem Angriff aller Wahrscheinlichkeit nach die Ransomware Nefilim zum Einsatz gekommen war. So ist in der E-Mail davon die Rede, „dass Dateien von der Endpoint Protection erkannt werden, die zusätzlich mit der Endung .NEFILIM versehen sind. Diese Dateien sind infiziert und verschlüsselt."
In einer Stellungnahme teilte Madsack mit, dass die Zeitungsproduktion gesichert werden konnte, das vollständige Ausmaß des Vorfalls aber noch unklar sei. Das Landeskriminalamt Niedersachsen nahm Ermittlungen in der Sache auf.