Der US-amerikanische Halbleiterhersteller MaxLinear gab bekannt, Ziel eines Angriffs mit der Ransomware Maze geworden zu sein und erklärte, nicht auf Lösegeldforderungen der Angreifer eingehen zu wollen. Obwohl die IT-Infrastruktur des Unternehmens infiziert worden war, kam es zu keinen Unterbrechungen der Produktion.
Der Vorfall wurde am 24. Mai 2020 entdeckt, es wird allerdings geschätzt, dass die Hacker die Systeme schon wesentlich früher, nämlich seit mindestens dem 15. April 2020, infiltriert hatten. In diesem Zeitraum konnten sie u.a. auf die Beschäftigtendaten des Unternehmens zugreifen. Zu diesen zählen die Namen, Adressen, Mitarbeiter-, Führerschein-, Konto-, und Sozialversicherungsnummern, Geburtsdaten, Arbeitsorte, Gehaltsinformationen und weitere persönliche oder berufliche Informationen der Betroffenen.
MaxLinear hatte als Reaktion auf den Vorfall eine unternehmensweite Passwortrücksetzung veranlasst und widmete sich der Wiederherstellung der Systeme.