Am 7. November 2023 griff die Ransomwaregruppe AlphV/BlackCat das Unternehmen MeridianLink an. Die Hacker sagen selbst aus, keine Dateien verschlüsselt zu haben. Jedoch wurden Daten exfiltriert.
Laut AlphV patchte das Softwareunternehmen die ausgenutzte Sicherheitslücke erst, nachdem die Cyberkriminellen MeridianLink auf ihrer Webseite als Opfer gelistet hatten. AlphV verlangt ein Lösegeld und droht mit der Veröffentlichung von erbeuteten Daten. Das Unternehmen reagierte jedoch nicht auf die Forderung und meldete den Sicherheitsvorfall auch nicht an die US Securities and Exchange Commission (SEC). Daraufhin füllten die Hacker selbst das Beschwerdeformular der SEC aus, um die Datenpanne zu melden.
Auf Anfrage von DataBreaches.net bestätigte das Unternehmen die Cyberattacke. Jedoch seien bisher noch keine Beweise dafür gefunden, dass ein unbefugter Zugriff auf die Produktionssysteme stattgefunden hat oder personenbezogene Daten kompromittiert wurden.