Am 28. August 2024 bemerkte der in Montana tätige Zweig von Planned Parenthood Unregelmäßigkeiten in seinen Netzwerken. Diese entpuppten sich als Cyberangriff, infolgedessen die Organisation ihre Systeme offline nahm. Die Organisation bietet unter anderem medizinische Dienste zu Schwangerschaftsabbrüchen an.
Die Ransomware-Gang RansomHub hat den Angriff indes für sich beansprucht und droht damit, ihre angebliche Beute, 93 GB an Daten der Organisation, zu veröffentlichen. Sie verlangen ein Lösegeld, um dies zu verhindern.
Nachtrag vom 08.11.2024:
Planned Parenthood hat mitgeteilt, dass bei der Attacke Gesundheitsdaten von 18.003 Personen gestohlen wurden. Dies beinhaltet Namen, Geburtsdaten, Adressen, Krankenaktendaten, behandelnde Mediziner, Behandlungstermine, Diagnose- und Behandlungsdetails sowie Rezeptinformationen.