Ransomware-Angriff: Planned Parenthood Los Angeles PPLA 400.000 Patienten-Aufzeichnungen durch Ransomware-Angriff auf Organisation für reproduktive Medizin gestohlen.
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Ransomware-Angriff: Planned Parenthood Los Angeles PPLA
Die US-amerikanische Organisation Planned Parenthood (PPLA) ist das Opfer eines Ransomware-Angriff geworden, bei der die Niederlassung in Los Angeles das Ziel war. Im Rahmen der Attacke wurden im Zeitraum vom 9. bis zum 17. Oktobr 2021 ca. 400.000 Patienten-Aufzeichnungen abgeschöpft. Bestandteil dieser Daten sind Namen, Adressen, Geburtsdatum, Versicherungsinformationen und vor allem klinische Informationen zu Diagnose, Behandlung und Verschreibung.
Die Systeme wurden sofort nach der Entdeckung des Vorfalls heruntergefahren und die Strafverfolgungsbehörden eingeschaltet. Eine externe Cybersicherheitsfirma wurde mit der Untersuchung des Angriffs beauftragt.
Planned Parenthood ist eine gemeinnützige Organisation, welche in über 650 Kliniken in den USA medizinische Dienste im Bereich der Sexualmedizin, Gynäkologie und Familienplanung anbietet. Nach neuesten Informationen steht Planned Parenthood nun vor einer Sammelklage wegen unzureichender Datenschutz-Maßnahmen.
Am 1. Dezember 2021 gab die Organisation den Cyber-Angriff offiziell bekannt.