Die Zürcher RADIX-Stiftung wurde mutmaßlich Opfer einer Ransomware-Attacke. Die Ransomware-Gruppe "Sarcoma" reklamierte einen entsprechenden Angriff am 19. Juni 2025 auf ihrer Leak-Seite. Dabei sollen rund 2 Terabyte sensibler Daten kompromittiert worden sein. Als Beweis posteten die Täter Screenshots exfiltrierter Dokumente. Die Hacker setzten eine Frist bis zum 26. Juni 2025, andernfalls droht eine Veröffentlichung der Daten.
Nachtrag vom 24.06.2025:
Schon am 19. Juni bestätigte die Stiftung den Angriff, datierte ihn auf den 16. Juni und erklärte, dass man mit einem erheblichen Schaden rechne. Radix stellte den Zugang zu betroffenen Daten sofort nach Entdeckung ab, es gelang "Sarcoma" jedoch, diverse Daten abzugreifen und andere zu verschlüsseln. Das Non-Profit versicherte jedoch, Backups aller so unzugänglichen Daten zu besitzen.