Die US-amerikanische Drogeriekette Rite Aid wurde im Juli 2024 Opfer eines Ransomware-Angriffs. Hacker der Gruppe RansomHub haben die Daten von Millionen von Kunden gestohlen. Am 11. Juli 2024 haben die Cyberkriminellen das Unternehmen ihrer Leaksite im Darknet hinzugefügt und fordern, dass bis zum 26. Juli 2024 ein Lösegeld gezahlt wird.
Die gestohlenen Daten beinhalten Namen, Adressen, Geburtsdaten, Führerscheinnummern und Prämiennummern. Rite Aid hat den Angriff bestätigt und arbeitet mit Cybersicherheitsexperten an der Aufklärung des Falls.
Nachtrag vom 16.07.2024:
Einer Meldung an den Maine Attorney General zufolge sind 2,2 Millionen Kunden betroffen. Zudem fand der Einbruch offenbar statt, als sich einer der Täter am 6. Juni 2024 als Mitarbeiter des Unternehmens ausgab.
Nachtrag vom 18.03.2025:
Rite Aid hat einer Einigungszahlung von 6,8 Mio. USD zugestimmt. Im Zuge der Verhandlungen stellte sich heraus, dass die kompromittierten Daten Kunden betrafen, die zwischen dem 6. Juni 2017 und dem 30. Juli 2018 bei Rite Aid Zahlungen abgeschlossen hatten.