Die Ransomware-Gruppe Qilin meldete am 10. April 2025 auf ihrem Darkweb-Portal einen Ransomware-Angriff auf den südkoreanischen Mischkonzern SK Group. Laut den Angreifern wurden über ein Terabyte an Daten gestohlen, darunter brisante Dokumente zu Geschäftsbeziehungen mit US-Politikern. Als „Beweis“ veröffentlichten sie ein undatiertes Foto eines Videocalls mit einem angeblichen Mitarbeiter des Weißen Hauses.
Die SK Group, mit einem Umsatz von 91,15 Milliarden Dollar (2024) und Niederlassungen in über 20 US-Bundesstaaten, erhielt ein Ultimatum: Innerhalb von 48 Stunden zu verhandeln – andernfalls drohte Qilin, die gestohlenen Daten zu verkaufen. Bislang hat sich der Konzern nicht dazu geäußert.