Das spanische Ministerium für Arbeit teilte mit, dass auf die spanische Arbeitsagentur SEPE ein großflächiger Angriff mit der Ransomware Ryuk verübt worden ist. Über 700 Niederlassungen sollen davon landesweit betroffen sein und einen vollständigen Ausfall der IT-Infrastruktur erlitten haben. In einigen Fällen scheint die Malware auch Computer von Mitarbeitern, die von Zuhause arbeiteten, infiziert zu haben.
Von der Schwere des Vorfalls unberührt sollen nach Angaben des Agenturdirektors Gerardo Gutierrez die persönlichen Daten von Klienten und Beschäftigten, insbesondere vertrauliche Informationen zu Zahlungen und Kontaktdaten, nicht vom Vorfall betroffen sein.
Aufgrund der massiven Auswirkungen des Angriffs auf den Betriebsablauf wurden die Antragsfristen für Sozialleistungen entsprechend bis zur Wiederherstellung der Systeme verlängert.