Der Schweizer Zugbauer Stadler Rail machte einen Cyberangriff am 21. Juli 2026 öffentlich. Mitte des Monats hatten sich Angreifer über die Datenaustauschplattform eines Zulieferers Zugriff verschafft und dabei technische Unterlagen erbeutet. Die eigenen IT-Systeme blieben unberührt, die Produktion lief weiter.
Nach Angaben des Unternehmens nutzten die Täter kompromittierte Zugangsdaten. Sie gelangten nicht an sicherheitsrelevante oder personenbezogene Daten.
Kurz darauf forderte die Everest Ransomware-Gruppe 10 Millionen Franken. Stadler verweigerte die Zahlung und schaltete die Kantonspolizei Thurgau ein.