Die Verwaltung der kanadischen Stadt St. Marys wurde am 20. Juli 2022 von einem Ransomware-Angriff getroffen, in dessen Folge die internen Server gesperrt und die Daten verschlüsselt worden waren. Kritische städtische Dienste wie Polizei, Feuerwehr oder die Wasserversorgung waren nicht betroffen. Die Polizei, das Canadian Centre for Cyber Security und IT-Sicherheitsexperten wurden eingeschaltet. Zum Zeitpunkt dieses Artikels stand noch nicht fest, ob personenbezogene Daten gestohlen worden sind. Der Lösegeldforderung der Erpresser wird die Stadt nach den Worten des Bürgermeisters nicht nachkommen.
Nachtrag vom 14. April 2023:
Wie nun herausgekommen ist, hat die Gemeinde ein Lösegeld in Höhe von 290.000 USD an die Cyberkriminellen gezahlt. Informationen, die mit der Zahlung geschützt werden sollten, wurden anschließend auch nicht von der Ransomwaregruppe, die für den Vorfall verantwortlich ist, veröffentlicht.