Im September 2022 wurde Suffolk County in Long Island Opfer einer Ransomware-Attacke. Die Ransomware-Gang BlackCat/ALPHV drang in die Systeme des Bezirks ein und stahl 400 GB an Anwohnerdaten, darunter auch Sozialversicherungsnummern.
Hierfür verschafften sie sich bereits im Dezember 2021 Zugang zu den Systemen von Suffolk County. Im August 2022 hatten sie Zugriff auf diverse interne Passwörter erlangt, mithilfe derer sie am 1. September Informationen stahlen und am 8. September 2022 schließlich Ransomware in die Bezirksnetzwerke einspeisten. Sie verlangten zunächst 1,5 Mio. USD als Lösegeld, setzten dieses jedoch auf 500 Tsd. USD herunter.
Der Bezirk zahlte allerdings nicht, woraufhin die Täter ihre Beute veröffentlichten. Betroffen waren 470.000 Anwohner und 26.000 aktuelle und ehemalige Angestellte des Bezirks. Außerdem waren Teile der Bezirkssysteme über Wochen nicht nutz- oder erreichbar.
Im Juli 2024 gab Suffolk County bekannt, dass der Gesamtschaden, den die Attacke verursachte, sich auf ca. 25,7 Mio. USD beläuft. Dies ist sie Summe, die zur Schadensbegrenzung und -reparatur aufgewendet werden musste.