Am 20. Juni 2025 behauptete die Ransomware-Gang "Kairos", die Verwaltung von Taos County in New Mexico attackiert zu haben. Die Gruppe erklärte, 1,9 TB an Daten erbeutet zu haben - darunter auch hochsensible Informationen zu Untersuchungen in Kindesmissbrauchs-Verdachtsfällen. Die Täter gaben der Verwaltung eine Woche Zeit, um ein Lösegeld in unbekannter Höhe zu zahlen.
Nachdem am 5. Juni erste Medienberichte eine Ransomware-Attacke vermutet hatten, bestätigte die County-Verwaltung diese am 1. Juli 2025. Zu diesem Zeitpunkt war ein Großteil der betroffenen Systeme, inkl. aller Bürger-Dienste, wiederhergestellt worden.
Einem Bericht von DataBreaches.net nach löschte die Gruppe die Daten zwischenzeitlich von ihrer Seite. Sie behauptete zudem - entgegen der Auskunft der Verwaltung -, es habe sich nicht um einen Ransomware-Angriff gehandelt. Nach Stand des 23. Juli 2025 jedoch planten die Täter, ihre Beute in den folgenden Tagen doch zu veröffentlichen.