Am 29. Juli 2022 bemerkte die Whitworth University im Bundesstaat Washington unregelmäßige Aktivität im eigenen Netzwerk, die sich als Ransomware-Attacke entpuppte. Der Angriff beeinträchtigte die Universitätssysteme so stark, dass die fast gänzliche Wiederherstellung dieser fast einen Monat in Anspruch nahm. Die LockBit-Ransomware-Gruppe beanspruchte den Vorfall, den betroffene Eltern bereits am 28. Juli in Form von Problemen mit den Online-Portalen der Einrichtung bemerkten, indes für sich.
Am 4. Oktober 2022 bestätigte die Universität offiziell, dass ein Ransomware-Angriff auf sie stattgefunden hatte. Sie erklärte zudem, dass allein im Staat Washington 5.182 Personen betroffen waren. Von ihnen seien Namen, Matrikelnummern, Ausweisdokumentennummern, Sozialversicherungsnummern und Gesundheitsdaten ausgelesen worden.
Im Jahr 2023 wurde bekannt, dass die tatsächliche Betroffenenzahl bei 65.593 Personen lag.