Ende Juli 2026 meldeten mehrere Medien, dass öffentlich geteilte Claude‑Chats sowie weitere freigegebene Inhalte zwischen vom 24. bis 26. Juli in Google‑Treffern auftauchten. Betroffen waren ausschließlich Inhalte, die Nutzer über die Share‑Funktion freigegeben hatten; private Chats blieben laut Anthropic privat.
Die Ursache war kein Einbruch, sondern ein Indexierungsproblem: Auf den freigegebenen Seiten fehlte offenbar ein wirksamer Schutz vor Suchmaschinen, sodass Google und andere Crawler die öffentlich zugänglichen Chat‑Links erfassen konnten. In den Treffern fanden sich teils sensible Angaben, darunter API‑Schlüssel, Firmendokumente, Gesundheitsdaten und persönliche Informationen.
Kurz darauf verschwanden viele Treffer wieder aus den Suchergebnissen.