Über den Anbieter Cisco hat die bayrische Staatsregierung bisher offenbar ungeschützt online Videokonferenzen abgehalten. Bei einer Besprechung zwischen dem bayrischen Innenminister Joachim Herrmann, einem 20-köpfigen Stab und Kräften der Polizei Bayern konnte sich offenbar unbemerkt ein Mitarbeiter des Computermagazins c´t hinzuschalten. Die URL der Konferenzräume ließ sich mit einfachen Mitteln ausgehend von den Raumnummern des Gebäudes konstruieren. Ein Passwort war nicht erforderlich. Die besprochenen Inhalte drehten sich um die Lage Bayerns in der Coronakrise und waren nicht für die Öffentlichkeit bestimmt.
Nach der Benachrichtigung über die Sicherheitslücke wurde zum Schutz der Konferenzen nun eine PIN eingerichtet.