Hacker haben Betreiber von unzureichend abgesicherten Elasticsearch-Datenbanken ins Visier genommen. Per Script verändern sie die Struktur der Daten-Dumps und bieten den Betreibern gegen ein Lösegeld von 620 USD einen Download-Link zu ihrer ursprünglichen Datenbank an. Sicherheitsexperten haben bis Anfang Juni 2022 bereits 450 Fälle registriert. Andere Quellen sprechen von 1.200 Erpressungen.
Aufgrund der Vielzahl der Fälle ist es allerdings unwahrscheinlich, dass die Cyberkriminellen von jeder der gehackten Datenbanken eine Kopie zur Wiederherstellung gezogen haben, so dass die Opfer selbst nach der Zahlung des Lösegeldes vermutlich auf dem Schaden sitzenbleiben.