Sicherheitsforscher kompromittierten die Ransomware-Gruppe BlackLock durch eine Local-File-Inclusion-Schwachstelle in deren Data-Leak-Site. Die Lücke ermöglichte den Zugriff auf Serverkonfigurationen, Befehlsprotokolle und acht MEGA-Cloud-Konten, die mit Wegwerf-E-Mails angelegt worden waren. Analysen zeigten, dass die Gruppe den MEGA-Client direkt auf Opfersystemen installierte und Verbindungen zur DragonForce-Ransomware bestanden. Am 20. März 2025 übernahm DragonForce die BlackLock-Seite und veröffentlichte interne Daten - vermutlich durch dieselbe Schwachstelle. Hauptakteur "$$$" reagierte nicht auf die Vorfälle, was auf eine stille Übernahme hindeutet.