Am 22. Juni 2024 wurde die türkische Kryptobörse BtcTurk Opfer eines Cyberangriffs, der auf sog. Hot Wallets abzielte, die insgesamt mehr als zehn verschiedene Kryptowährungen enthielten. Die Attacke offenbarte Sicherheitslücken in den softwarebasierten Wallets, die permanent online sind. Die Mehrheit der Nutzer, auf deren Konten dies nicht zutrifft, blieb jedoch nach Angaben des Unternehmens unbehelligt.
Die Börse stoppte vorübergehend alle Transaktionen und fror 5,3 Mio. USD ein, die von den Angreifern erbeutet worden waren. Am 24. Juni gab BtcTurk auf seiner Statusupdate-Seite bekannt, dass alle Adressen erneuert und reaktiviert worden seien.