SWR-Reporter fanden heraus, dass auf der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit tausende fingierte Stellenangebote von Datenhändlern publiziert wurden. Ziel ist nicht die Besetzung einer konkreten Stelle, sondern das Sammeln und Weiterverkaufen von Bewerberdaten. Ein Datenhändler berichtete von bis zu 3.000 publizierten Stellenanzeigen pro Tag. In Folge entstanden zwischen 3.000 und 5.000 Datensätze pro Monat. Kostenpunkt: 3 Euro pro Datensatz.