Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland
Vorfall
Eine Sicherheitslücke im WebFiling‑Service von Companies House, dem britischen Unternehmensregister, hat Daten von rund fünf Millionen britischen Unternehmen offengelegt. Die Schwachstelle bestand seit Oktober 2025 und erlaubte es eingeloggten Nutzern, über die „Zurück“-Funktion Adressen, Geburtsdaten und E‑Mail‑Kontakte von Direktoren anderer Firmen einzusehen. Sicherheitsforscher John Hewitt hatte die Behörde zuvor gewarnt.
Companies House nahm den Dienst am 13. März 2026 offline, informierte ICO und NCSC und leitete Untersuchungen ein. Am 16. März ging WebFiling wieder online, begleitet von Warnhinweisen an alle potenziell Betroffenen. Die Behörde stellte klar, dass Missbrauch strafrechtliche Folgen hätte.