Die Experten der Firma Group-IB, eines in Singapur ansässigen Cybersicherheitsunternehmens, haben herausgefunden, dass allein im Zeitraum vom 1. Quartal 2021 bis zum 1. Quartal 2022 die ungeheure Zahl von 399.200 Datenbanken weltweit ungeschützt im offenen Web waren und somit ein leichtes Ziel für Hacker und andere Cyberkriminelle darstellten. Dabei ist eine von Quartal zu Quartal deutlich zunehmende Tendenz zu verzeichnen.
Angeführt wird diese Rangliste von mehr als 90.000 betroffenen Datenbanken in den USA, gefolgt von China mit mehr als 50.000 Objekten. Befördert wurde der Trend durch die Corona-Pandemie und der damit verbundenen Verlagerung von Arbeit und Daten-Zugriffen in den privaten Bereich. Datenschutzverletzungen und Angriffe durch Betrüger und Erpresser nehmen dadurch zwangsläufig zu.
Allen Verantwortlichen in Unternehmen, Verwaltungen und Organisationen soll diese unglaubliche Erkenntnis als Anstoß dienen, die Sicherheit der ihnen anvertrauten Daten und IT-Systeme auf den Prüfstand zu stellen und für das Maß an Schutz zu sorgen, welches diesen Werten gebührt.