IT-Experten von c't haben aufgedeckt, dass die elektronische Patientenakte ePA eine gravierende Sicherheitslücke aufweist. Wie sie in der Veröffentlichung vom 31.12.2021 darstellten ist es möglich, in der ePA einen Dateityp hochzuladen, welcher aufgrund seines Risiko-Potenzials dort eigentlich gesperrt sein sollte. Dabei handelt es sich um sog. Zip-Dateien, welche als Container für Schadprogramme mißbraucht werden können. Bei der untersuchten TK-App, welche zu den populärsten ePA-Anwendungen gehört, konnte diese Schwachstelle nachgewiesen werden.
c't gab diese Erkenntnisse an den Hersteller Gematik und die TK weiter, welche das Problem bestätigten. Wie die TK am 15. Dezember 2021 mitteilte, wurde die Sicherheitslücke mit der Version 4.1 (Produktversion 4.0.0.1) geschlossen.