Hacker der CL0P Ransomwaregruppe haben Mitte 2023 in einer Cyberangriffskampagne mehrere Organisationen und Unternehmen angegriffen. Die Cyberkriminellen nutzten dafür verschiedene Sicherheitslücken der Datentransfersoftware MOVEit aus. (wir berichteten)
Nun haben die Hacker das Wirtschaftsprüfungsunternehmen Ernst and Young als Opfer gelistet. Das Unternehmen bestätigte den Cyberangriff und äußerte, dass umgehend sämtliche betroffenen Stellen im internen Netzwerk gesichert wurden. Des Weiteren gäbe es eine Untersuchung zu dem Vorfall. Betroffene werden nach dem Abschluss der Untersuchung über eine mögliche Kompromittierung ihrer Daten informiert.
Nachtrag vom 07.07.2023:
CL0P droht EY damit, am 10. Juli 2023 3 TB der erbeuteten Daten zu veröffentlichen.
Nachtrag vom 12.07.2023:
Die angekündigten 3 TB Daten werden auf der CL0P Darkweb-Seite zum Download angeboten. Daneben listen die Täter Kunden von EY, deren Finanzberichte, Buchhaltungsdokumente, Vertrags- und Darlehensverträge, Auditberichte und Bilanzen sich vermeintlich in den Zip-Archiven befinden sollen. Auch Scans von Reisepässen und Visa-Dokumenten sollen sich darunter befinden.