Hackergruppen haben gezielt Phishing-Angriffe gegen hochrangige Führungskräfte von 156 erfolgreichen Unternehmen ausgeübt. Die Unternehmen stammten aus Deutschland, Großbritannien, Niederlande, Singapur und Hong Kong und gehörten hauptsächlich den Branchen Recht, Immobilien und Finanzen an.
Die Kampagne mit dem Namen "PerSwaysion" nutzte Microsoft-Filesharing-Dienste wie Sway, SharePoint und OneNote als Eintrittspforte. Experten fanden heraus, dass die meisten Angriffe aus Südafrika und Nigeria koordiniert wurden und das Phishing-Kit von vietnamesisch sprechenden Hackern angemietet und entwickelt wurde.
Die Betrüger zielten darauf ab, Microsoft Office 365-Anmeldeinformationen zu erhalten, um über diese mit weiteren Zielgruppen in Kontakt zu treten. Dabei gaben sie sich dann als die betroffene Person aus. Group IB richtete eine Website ein, auf der Unternehmer überprüfen konnten, ob sie von der Kampagne betroffen waren.