Der Webhoster Hostinger musste am 23. August 2019 einen unbefugten Zugriff auf seinen Server verzeichnen. Darauf konnten Dritte Kundendaten inklusive Namen, Postadressen, IP-Adressen, Kennwörter und E-Mail-Adressen einsehen. Bank- und Kreditkarteninformationen seien allerdings nicht auf dem hauseigenen Server gespeichert und demnach nicht von Dritten einsehbar gewesen.
Nachdem der Vorfall bekannt wurde, setzte Hostinger vorsichtshalber Passwörter von 14 Millionen Kunden zurück. Die Angreifer konnten vermutlich den von Hostinger verwendeten Hash-Algorithmus für die Passwörter durchbrechen, um diese zu entschlüsseln.