Personenbezogene Daten von mehr als 820.000 New Yorker Schülerinnen und Schülern wurden durch einen Hackerangriff kompromittiert. Die Cyberattacke traf bereits im Januar 2022 die kalifornische Firma Illuminate Education, welche im Auftrag der Schulbehörden eine Plattform zur Anwesenheits- und Notenverwaltung betreibt.
Die offengelegten Daten von derzeitigen und früheren Schülerinnen und Schülern des New Yorker Schulbezirks umfassen die Namen, Geburtsdaten, Angaben zu Ethnizität und Muttersprache sowie Identifikationsnummern. Illuminate Education benachrichtigte die Eltern der betroffenen Schülerinnen und Schüler über den Vorfall.
Das FBI, die Polizeibehörden und die Generalstaatsanwaltscheft ermitteln in dem Fall u.a. auch wegen eines möglichen Verstoßes von Illuminate Education gegen New Yorker Datenschutzgesetze. Bisherige Untersuchungen weisen darauf hin, dass die Sicherheitsvorkehrungen des Unternehmens absolut unzureichend waren.
Nachtrag vom 21.03.2023:
Das Unternehmen konnte eine Massenklage abwehren, da die Kläger den Schaden aufgrund der Datenpanne nicht nachweisen konnten. Im Protokoll ist nachzulesen, dass über 3 Mio. Schüler betroffen waren.
Nachtrag vom 15.05.2024:
Das New Yorker Department of Education hat nun begonnen, alle betroffenen Schüler und Studierenden zu informieren. Mittlerweile ist bekannt, dass noch 380 Tsd. zusätzliche Personen betroffen sind, was zu einer Gesamtzahl von über 1 Mio. Menschen im Staat New York führt.
Nachtrag vom 10.11.2025:
Im Rahmen einer gerichtlichen Einigung verpflichtete das Unternehmen sich zur Zahlung von 5,1 Mio. USD.
Nachtrag vom 01.09.2026:
Im Nachgang der Entscheidung verpflichtete die Federal Trade Commission das Unternehmen, unnötig gespeicherte Schülerdaten zu löschen.