Eine Forschergruppe des IT-Sicherheitsunternehmens ESET hat Sicherheitslücken in diversen smarten Sexspielzeugen aufgezeigt. Solche Geräte sind durch Bluetooth mit einem Smartphone oder Computer verbunden und können darüber mit dem Internet kommunizieren.
Dabei ist es gerade die größere Konnektivität der IoT-fähigen Geräte, welche in der COVID-19-Pandemie steigende Nachfrage erfahren haben, die diese verwundbarer gegenüber Cyber-Angriffen macht. So sei es bspw. möglich, dass Hacker solche Geräte aus der Ferne übernehmen, sie gegen den Willen des Anwenders verwenden oder diesen ggf. sogar verletzen (etwa indem das Gerät überhitzt wird).
Vergangenen Januar waren z.B. mehrere Nutzer des IoT-fähigen Keuschheitsgürtels Qiui Cellmante Opfer eines Ransomware-Angriffs geworden. Da sich das Gerät nur per Bluetooth über eine Smartphone-App schießen und öffnen ließ, hatte der Angriff dazu geführt, dass sich die Geräte nicht mehr öffnen ließen. In seiner aktuellen Analyse warnt ESET nun konkret vor Schwachstellen bei dem Vibrator Jive von We-Vibe und dem Masturbator Max von Lovense.