Das Softwareunternehmen Ivanti gab am 10. Januar 2024 bekannt, dass zwei Zero-Day-Schwachstellen (CVE-2023-46805 und CVE-2024-21887) bei Ivanti Connect Secure und Ivaniti Policy Secure auftreten und von Cyberkriminellen ausgenutzt werden.
Cybersicherheitsforscher von Volexity sehen Hinweise darauf, dass die Schwachstellen bereits im Dezember 2023 von einem Angreifer namens UTA0178, welcher von China unterstützt wird, ausgenutzt wurden. Cyberexperten gehen derzeit davon aus, dass weltweit bereits über 1.700 Ivanit Connect Secure VPN-Geräte mit Malware infiziert wurden. Besonders betroffen sind Unternehmen und Behörden in den USA und Deutschland.
Die Schwachstellen können derzeit noch nicht behoben werden.
Nachtrag vom 9. Februar 2024:
Ivanti hat ein Software-Update herausgegeben, das die Sicherheitslücke schließt. Nutzer werden dazu angehalten, dieses so schnell wie möglich zu installieren. Hinweise auf Angriffe gibt es laut dem Unternehmen jedoch keine.