Durch eine Sicherheitslücke ist es Sicherheitsforschern gelungen, in eine Datenbank der Unternehmen MCI und Caracal einzudringen. Die Unternehmen waren dafür zuständig, eine Plattform zu entwickeln, mit der Bewerber 2018 einen Interrailpass beantragen konnten. Informationen, die in der Datenbank offengelegt werden, sind personenbezogene Daten von 245.000 Bewerbern aus der EU.
Konkret kompromittiert wurde dabei der Name, die E-Mail-Adresse, das Herkunftsland, der Zustand der Anmeldung, die Art des beantragten Tickets und die Interrail-Bestellnummer der Betroffenen.
Die Lücke, die am 16. Juni 2023 von den Sicherheitsforschern entdeckt wurde, wurde 50 Minuten nach der Meldung an zuständige Stellen geschlossen.