Sicherheitslücke bei Kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) Sicherheitsexperten der britischen Regierung warnen mehr als 4.000 KMU vor möglicher Manipulation ihrer online-Zahlungssysteme durch Hacker.
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Sicherheitslücke bei Kleine und mittelständische Unternehmen (KMU)
Das britischen National Cyber Security Centre (NCSC) hat bis Ende September 2021 auf eigene Initiative hin die Betreiber von 4.151 kleinen und mittelständischen Unternehmen mit Online-Shops identifiziert, welche im Online-Zahlungssystem ihrer Websites Schadsoftware zum Abgriff von Zahlungsdaten ihrer Kunden hatten. Diese sog. Skimmer zeichnen die Eingaben der Kunden beim Zahlungsvorgang auf und verwenden die so gewonnenen Daten für kriminelle Zwecke. Eine Hackergruppe namens Magecart hat sich auf den Einsatz dieser kriminellen Methode spezialisiert.
In den meisten Fällen hatten die Cyberverbrecher eine bekannte Schwachstelle im E-Commerce-System Magento ausgenutzt, um den Skimmer so zu installieren, dass dieser sowohl für das Unternehmen wie auch für den Kunden unbemerkt bleibt.
Besonders wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass die Betreiber der Online-Shops ihre Software immer auf dem aktuellen Stand halten, um Sicherheitslücken schnellstmöglich zu schließen bzw. gar nicht erst entstehen zu lassen. Das NCSC bietet den Kunden in Großbritannien dazu auch eine Anleitung an, um sicherer online einkaufen zu können.
In Deutschland gibt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie (BSI) ebenfalls Ratgeber für online-Kunden heraus. Diese finden sich auf der Homepage des BSI unter "Verbraucherinnen und Verbraucher" - "Informationen und Empfehlungen" - Onlinebanking, Onlineshopping und mobil bezahlen".