Sicherheitslücke bei Korean Atomic Energy Research Institute Nordkoreanische Hacker nutzen VPN-Sicherheitslücke, um ins interne Institutsnetzwerk einzudringen.
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Sicherheitslücke bei Korean Atomic Energy Research Institute
Am 14. Juni 2021 drangen nordkoreanische Hacker in das interne Netzwerk des staatlichen, südkoreanischen Kernkraft-Forschungszentrums (Korean Atomic Energy Research Institute, kurz: KAERI) ein. Dies geht aus einer Stellungnahme des KAERI vom 18. Juni 2021 hervor.
Für ihren Einbruch nutzten die Angreifer eine mittlerweile von Institut geschlossene VPN-Sicherheitslücke. So lässt sich den Zugriffsprotokollen von KAERI entnehmen, dass insgesamt 13 nicht-autorisierte IP-Adressen über VPN Zugang zum Netzwerk des Instituts hatten.
Eine dieser Adressen steht dabei mit der nordkoreanischen Hacker-Gruppe „Kimsuky“ in Verbindung, welche dem nordkoreanischen Generalbüro der Aufklärung (nordkoreanischer Militärgeheimdienst) unterstellt sein soll. Kimsuky hatte in der Vergangenheit bereit mehrere Cyber-Angriffe gegen südkoreanische Regierungsbehörden und Institutionen verübt.