Im September 2026 wurde Maileva, ein Dienst der La-Poste-Tochter Docaposte, Opfer einer Cyberattacke. Ein Angreifer nutzte eine Schwachstelle in einer Anwendung aus, um sich unbefugten Zugriff auf eine Datenbank zu verschaffen. Die Attacke betraf potenziell die Daten von 22 Millionen Personen, darunter Namen, Vornamen und Postanschriften. Für Geschäftskunden waren zudem Benutzernamen, E-Mail-Adressen und IBANs zugänglich. Infolge des am 16. und 17. September entdeckten Vorfalls wurden die Dienste am 23. September präventiv abgeschaltet und ab dem 28. September schrittweise wiederhergestellt. Ob Daten tatsächlich exfiltriert wurden, war zunächst unklar.