Bei der neuseeländischen Notenbank Te Pūtea Matua ist es am 25. Dezember zu einer Datenpanne gekommen, nachdem Hacker einen Cyber-Angriff auf einen von der Bank beauftragten Hosting-Provider verübt haben. Dabei gelang es den Angreifern, auf die bei diesem gespeicherten Daten zuzugreifen.
Nachdem die Art und das Ausmaß des Vorfalls anfangs unklar blieb, gab die Bank nun bekannt, dass die Angreifer sich Zugang zum von ihnen verwendeten File-Sharing-Service FTA des Unternehmens Accellion verschafft hatten. Die betroffenen Systeme wurden daher vorübergehend offline genommen, um weitere Untersuchungen durchzuführen.
Begünstigt wurde der Angriff durch eine Sicherheitslücke in FTA. Diese war von Accellion zwar Mitte Dezember identifiziert und am 24. Dezember durch einen Patch geschlossen worden. Aufgrund der Zeitdifferenz von 21 Stunden zwischen dem kalifornischen Unternehmen und Neuseeland hatte der Patch die Bank jedoch nicht mehr rechtzeitig erreicht.
Nachtrag vom 04.12.2024:
Die Ransomware-Gruppe CL0P war für den Angriff verantwortlich.