Die niederländische Staatsanwaltschaft hat Mitte Juli 2025 ihre Netzwerke aus Sicherheitsgründen vorübergehend abgeschaltet. Hintergrund war ein versuchter Cyberangriff, bei dem externe Angreifer die als kritisch eingestufte Citrix-Netscaler-Schwachstelle CVE-2023-3519 ausnutzten.
Um mögliche Datenlecks zu verhindern, wurden externe Zugriffe vollständig blockiert. Die internen Systeme blieben funktionsfähig. Ob vertrauliche Ermittlungsakten betroffen waren, war zunächst unklar. Später gab die Behörde Entwarnung: Es seien keine Daten abgeflossen.
Brisant: Bereits 2023 war dieselbe Sicherheitslücke erfolgreich gegen die niederländische Wasserbehörde Rijkswaterstaat eingesetzt worden.
Nachtrag vom 05.08.2025:
Das Ministerium begann Anfang August 2025, die betroffenen Systeme wieder in Betrieb zu nehmen.