Cyber-Kriminelle haben bei Polecat, einem britischen Unternehmen, das u.a. Datenanalyse-Services im Managementbereich anbietet, über 30 TB an Daten abgeschöpft und einen beträchtlichen Teil davon auf den IT-Systemen des Unternehmens mittels eines sog. Meow-Angriffs zerstört. Nun fordern die Angreifer die Zahlung eines Lösegelds im Gegenzug für eine Wiederherstellung der kompromittierten Daten.
Der Vorfall wurde durch einen ungesicherten Elasticsearch-Server ermöglicht, auf den die Hacker ohne zusätzliche Authentifizierung zugreifen konnten. Der darauf gespeicherte Datensatz reichte bis in das Jahr 2007 zurück und enthielt u.a. Nutzernamen, gehashte Passwörter, Twitter-Posts und Register verschiedener sozialer Medien, Blogs und Websites, die sich thematisch über diverse Felder erstreckten und für Datenanalysen verwendet worden waren.