Die Reddoxx-Software erlaubt es Unternehmen, sich vor dem Erhalt von Spam oder Ransomware via E-Mail zu schützen und ihre E-Mails rechtssicher zu archivieren. Ein Penetrationstest eines Aachener Sicherheitsunternehmens stellte nun jedoch sieben teils schwerwiegende Sicherheitslücken in Softwareversionen fest, die älter als Version 2032 SP2 sind.
So war es unter anderem möglich, über ein öffentlich zugängliches Administratorinterface ohne Login mittels eines Ping-Befehls beliebige Kommandos ausführen und damit die Systeme ggf. mit bösartigem Code zu kompromittieren. Des Weiteren wurde festgestellt, dass ein nicht verzeichneter Administratorenaccount existierte, der mutmaßlich von Hackern für unautorisierte Zugänge verwendet werden konnte, und es möglich war, Daten aus den Systemen abzuschöpfen und ohne Autorisierung sensitive Anwendungen zu verwenden. Auch eine Anfälligkeit für Cross-Site-Scripting-Angriffe wurde identifiziert.