Der US-amerikanische Instant Messaging-Dienst Slack hatte jahrelang eine gravierende Sicherheitslücke in seiner App. Laut Slack wurden gehashte Passwörter übermittelt, wenn Nutzer einen Einladungslink für einen Arbeitsbereich erstellten oder widerriefen. Die gehashten Daten seien dann an alle Mitglieder des Arbeitsbereichs gesendet worden, wurden aber dort nicht angezeigt. Dazu hätte der am Gerät ankommende Netzwerkverkehr untersucht werden müssen.
Die Sicherheitslücke bestand bereits mindestens seit dem 17. April 2017, wurde aber erst nach einem entsprechenden Hinweis von Sicherheitsforschern am 17. Juli 2022 behoben. Bei den betroffenen Nutzern wurde das Passwort zurückgesetzt, um eine Neuvergabe zu erzwingen. Slack empfiehlt zudem die Verwendung einer Zwei-Faktor-Authentifizierung.