Eine Untersuchung von beliebten Smartwatches für Kinder durch IT-Sicherheitsexperten ergab, dass die Modelle nahezu alle gravierende Sicherheitsmängel aufweisen. So fanden sich auf den Geräten vorinstallierte Downloader, schwache voreingestellte Passwörter und unverschlüsselte Datenübertragungen. Darüber hinaus stellten die Fachleute fest, dass die Smartwatches willkürlich vertrauliche Daten sammeln und an unbekannte Server übertragen, ohne dass der Benutzer davon weiß.
Bei einem der untersuchten Geräte wurden z.B. drei versteckte Module entdeckt, welche Daten an einen zentralen Ort übetragen und Fernbefehle empfangen. Zu den regelmäßig übertragenen Informationen gehören SIM-Karteninformationen, Geolokalisierungsdaten, Geräteinformationen, Telefonbuchkontakte, SMS-Zähler und der Verlauf der Telefonanrufe. Ein anderes Modell überträgt sensible Daten wie GPS-Koordinaten, Voicemails und Fotos unverschlüsselt.
Da Smartwatches für Kinder Instrumente darstellen, welche mit dem Internet verbunden sind, sollten die Eltern die gleichen Datenschutz- und Sicherheitsanforderungen an sie stellen wie an die "erwachsenen" Geräte.