Ein Hacker unter dem Pseudonym "Syrv4x" hat am 12. Oktober 2026 in einem Fachforum eine Datenbank des technischen Dienstleisters Solutions30 zum Verkauf angeboten. Nach eigenen Angaben reichte dem Angreifer eine simple IDOR-Schwachstelle, um innerhalb von ein bis zwei Tagen 34 GB an Daten unbemerkt zu exfiltrieren.
Das angebotene Paket umfasst exakt 10.376.950 Einträge. Darunter befinden sich neben Namen, Postanschriften, Telefonnummern und E-Mail-Adressen auch detaillierte Informationen zu Abonnements und installierten Geräten.
Da Solutions30 als Dienstleister für große Telekommunikations- und Energiekonzerne fungiert, betrifft der Vorfall in erster Linie deren Endkunden. Millionen Verbraucher dürften ihre vertraulichen Vertragsdetails somit unfreiwillig auf dem Schwarzmarkt wiederfinden – bereitgestellt durch ein Unternehmen, das sie selbst vermutlich gar nicht kennen.