Die Regierung Moldawiens entdeckte in der Nacht zum 22. Oktober 2026 einen Cyberangriff auf ihre digitalen Verwaltungsdienste. Angreifer nutzten Schwachstellen in Diensten, die ohne Authentifizierung zugänglich waren. Die Systeme registrierten rund elf Millionen Anfragen.
Möglicherweise wurden personenbezogene Daten von etwa 750.000 Menschen gestohlen, darunter Namen, Geburtsdaten, Familieninformationen, Sozialleistungen, Behinderungen, Fotos, Führerschein- und Fahrzeugdaten sowie Bankkontonummern.
Die Behörden schalteten gefährdete Dienste vorübergehend ab und stoppten den Angriff am 23. Oktober 2026. Fachleute prüften rund 82 Dienste und behoben einen Teil der Schwachstellen. Einige Plattformen blieben am 27. Oktober 2026 bis zum Abschluss der Sicherheitsprüfungen gesperrt. Strafverfolgungsbehörden und die nationale Datenschutzbehörde ermitteln.