Die Ransomware-Gruppe Lockbit 5.0 listete am 26. Mai 2026 eine Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft aus Österreich auf ihrer Leak-Seite. Die Domain war laut Angaben von der Sicherheitslücke „FortiBleed“ (CVE-2022-40684) betroffen, durch die Zugangsdaten für FortiOS-SSL-VPNs offengelegt werden konnten.
Die Täter setzten dem Unternehmen eine Frist bis zum 10. Juni und drohten mit der Veröffentlichung gestohlener Daten. Mittlerweile vermerkt das Darknet-Portal die Daten als veröffentlicht – doch auffindbar sind sie nirgends; selbst Lockbit 5.0 nennt ein Datenvolumen von null.
Ob Opfer und Täter eine Einigung erzielten, ist nicht belegt.