Am 21. November 2024 entdeckten Sicherheitsforscher eine kritische Schwachstelle im STARLINK-System von Subaru. Angreifer konnten zentrale Fahrzeugfunktionen mit minimalen Daten übernehmen, indem sie lediglich einen Nachnamen und eine Postleitzahl nutzten.
Die Schwachstelle lag in der unzureichenden Authentifizierungsprüfung während des Kontowiederherstellungsprozesses. Forscher gaben sich als legitime Nutzer aus und manipulierten den Prozess zur Account-Zurücksetzung, um die vollständige Kontoverwaltung zu übernehmen. So konnten sie Fahrzeuge aus der Ferne starten und stoppen, Türen ver- und entriegeln sowie Hupe und Beleuchtung aktivieren. Den Forschern war es zudem möglich, den Echtzeit-Standort der Fahrzeuge zu überwachen und eine Bewegungsanalyse der vergangenen zwölf Monate einzusehen.
Subaru wurde umgehend informiert und behob die Schwachstelle innerhalb weniger Tage. Es wurden keine Anzeichen für Missbrauch durch Dritte festgestellt.